2019 Aktivitäten

Im Vorfeld der diesjährigen Pfingstwanderung zur Otto-Neubeck-Hütte auf der "Monte Klamotte" haben wir uns einige Sorgen gemacht. Die Wettervorhersagen für Pfingstmontag sahen nicht sehr rosig aus. Die Wetterfrösche hatten zwar bis zum frühen Nachmittag keinen Regen angesagt, der sollte uns aber im Nachmittagsverlauf heimsuchen. Aber wie es kommt, manchmal hat man Glück und manchmal kein Pech. Aber von vorn: Bereits lange vor dem Ereignis wurden die Vorbereitungen getroffen. In einer Vorstandssitzung wurde anhand einer präzisen ToDo-Liste festgelegt, was an Arbeit anfällt. Nach der Sitzung wusste dann jeder aus dem Arbeitsteam seine Aufgabe. Es wurde bestellt, eingekauft, von vielen Damen Kuchen gebacken, Material vorbereitet, überprüft, verpackt und am Ereignistag transportiert. Lange bevor die ersten Wanderer (Start war wie in den Vorjahren am Bahnhof Remagen) auf dem Berg ankamen, wurden oben die Arbeiten erledigt, die getan werden mussten um unsere Besucher mit Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und natürlich kühlen Getränken zu versorgen. Da die Wettervorhersage glücklicherweise nicht zutraf, fanden viele Besucher und Wandergruppen den Weg auf den Berg. Es entwickelte sich wieder einmal ein reges Leben vor der Hütte. Viele Besucher waren in diesem Jahr zum ersten Mal bei uns zu Gast, und aus vielen Gesprächen war zu hören, wie erstaunt und überrascht sie von der Örtlichkeit und dem Gebotenen waren. So hatten es sich viele nicht vorgestellt. Aber es gibt auch Stammgäste, die seit vielen Jahren immer wieder kommen, ein Zeichen, dass sie sich bei uns wohlfühlen. Interessant ist auch immer wieder, wie viele Besucher sich übers Jahr nicht gesehen haben, sich dann aber bei uns treffen. Ein Herr erzählte dem Autor, dass er vor ca. fünfzig Jahren von Remagen fortgezogen und nun wieder zurückgezogen sei. Er war sehr erfreut über viele Bekannte, die er in der Jugendzeit hatte und nun bei uns wieder traf. ("Weißt Du noch, Damals-Gespräche entwickelten sich") So entstanden viele nette Gespräche in fröhlichen Tischgemeinschaften. Aber auch der schönste Tag geht einmal vorbei. Am frühen Abend machten sich dann auch die letzten Besucher auf den Heimweg. Für die vielen Helfer und Kuchenspender, denen an dieser Stelle ein großes Dankeschön ausgesprochen wird, denn ohne ihren unermüdlichen Einsatz läuft gar nichts, ist es immer wieder Motivation zu sehen, dass es unseren Gästen gut gefällt, und dann sind wir alle zufrieden.

 190610 1190610 2

190610 3190610 4

190610 5190610 6

Der Sommer 2018 mit seinen heißen Tagen setzte auch so manchem Stadtparkbesucher zu. Die Boccia-Spieler hatten unter der Hitze Nachmittags besonders zu leiden, da die Sitzgruppe an der Bahn rheinwärts keinerlei Schattenwurf erfuhr. Auf der gegenüberliegenden Seite hingegen werfen große Platanen in dieser Zeit einen wunderbar kühlenden Schatten auf eine einzelne Bank. Die Idee zu einer zusätzlichen Bank und einem Tisch kam damals zwangsläufig. Im Herbst 2018 wurden die Pläne für die Stahlträger und die Beplankung erstellt und zeitig bestellt. Jetzt kam es, nach Abholung der Zutaten nur noch auf geeignetes Wetter zur Montage an.

In der 19. KW 2019 wurde eine schlagkräftige Truppe zusammengetrommelt. An einem trockenen Vormittag wurden die Aufnahmelöcher für die Träger mit einem Erdbohrgerät vorgebohrt und mit Spaten auf die richtigen Maße gebracht. In die so vorbereiteten Löcher wurden die Ständer eingesetzt und anschließend mit Beton verfüllt. Dann konnten die Hölzer aufgeschraubt werden, die neuen Teile mit Flatterband bis zum Abbinden des Betons versehen werden. Jetzt kann die Sonne auch am Nachmittag ihre Strahlen schicken, wir werden nicht mehr schwitzen!

190509 neue sitzbank 3 190509 neue sitzbank 4

190509 neue sitzbank 5 190509 neue sitzbank 6

190509 neue sitzbank 9 190509 neue sitzbank 8

Während die Einen mit den Aufbauarbeiten beschäftigt waren, ließen es sich weitere Freiwillige nicht nehmen, die untere Mauer an der Kinderspielecke straßenseitig vom Efeu zu befreien; zwei Hinweisschilder für das Mitführen von Hunden zu erneuern bzw. ersetzen, da ein Schild mutwillig zerstört wurde. Ferner musste ein Brett an der Boulebahn ausgetauscht werden, da dieses durchgefault war. Ein erfolgreicher Vormittag.

190509 neue sitzbank 10 190509 neue sitzbank 7

Wie schon zur Tradition geworden, pflanzten auch in diesem Jahr wieder Vereinsmitglieder und ein weiterer Helfer die schmucken Geranien in die Pflanzgefäße auf der Mauer der Pfarrkirche. Als Dank bekamen die Helferlein einen kleinen Imbiss mit Kaffee und Tee serviert.

190508 blumen pfarrkirche 1 190508 blumen pfarrkirche 2

190508 blumen pfarrkirche 3 190508 blumen pfarrkirche 4

190508 blumen pfarrkirche 5 190508 blumen pfarrkirche 6

 

190410 GeikannenstnderDer Verschönerungsverein Remagen hat schon mehrfach Gießkannen für den Friedhof an der Goethestraße in Remagen angeschafft und diese gleichmäßig an den neun Zapfstellen verteilt. Immer wieder kommt es vor, dass nach ein paar Tagen an manchen Brunnen 5 bis 8 Gießkannen und an anderen keine Kannen zu finden sind. Die Gießkannen stehen dann auf dem Brunnenrand oder liegen im Wasser des Brunnen, andere wiederum liegen oder stehen neben oder hinter dem Brunnen. Ganz „nette“ Friedhofsbesucher stellen die leeren Gießkannen vor dem Verlassen des Friedhofs auch auf den Papierkörben ab.

Um diesem Durcheinander entgegen zu wirken hat der Verschönerungsverein jetzt neun Gießkannenständer durch die Firma Gieraths anfertigen lassen. Diese wurden uns, wie versprochen, noch vor Ostern geliefert. Ein paar freiwillige Helfer machten sich dann auch sofort an die Arbeit. Eine Erdbohrmaschine wurde im Baumarkt ausgeliehen und Beton gekauft. Mit dem nötigen Handwerkszeug traf man sich dann morgens um 9:00 Uhr auf dem Friedhof. Ein Trupp bohrte die Löcher und der zweite Trupp betonierte dann die Ständer ein. Nach gut 2 Stunden standen alle Halterungen an ihrem Platz nebenden Wasserentnahmestellen.

190417 giesskannenstaender 1 190417 giesskannenstaender 2

190417 giesskannenstaender 3 190417 giesskannenstaender 4

Nun bittet der Verschönerungsverein alle Besucher, die Gräber ihrer Angehörigen oder Freunde pflegen und die Pflanzen gießen, die Gießkannen jeweils nach dem Gebrauch wieder an den Platz zurückzuhängen, wo sie die Kanne abgeholt haben.

Ein weiterer Ständer war noch für den Stadtpark vorgesehen. Dieser wurde in der Nähe des Kräutergartens aufgestellt, so dass jetzt an heißen Sommertagen nette Besucher den durstenden Blümchen und Kräutern mit frischem Grundwasser aus der Pumpe – wenn sie dann funktioniert – erfreuen können.

Nach der geleisteten Arbeit setzten sich die Helfer bei Tee und Kaffee sowie belegten Brötchen für ein halbes Stündchen zusammen und schmiedeten schon wieder Pläne für die nächsten Tage.

190417 giesskannenstaender 5 190417 giesskannenstaender 6

190418 giesskannenstaender 4Am folgenden Tag fanden sich noch einmal die meisten Helfer zusammen um dem neuen Leiter der Friedhofsverwaltung, Herrn Pöhr, die Gießkannenständer offziell zu übergeben. Bei dieser Gelelgenheit spendete der Verein nochmals 10 Gießkannen.

190418 giesskannenstaender 1 

 

 

 

 Der Vorstand des Verschönerungsvereins hofft, dass die Gießkannen nun nicht mehr auf dem Rand der Wasserstellen, auf Papierkörben oder sonst wo abgestellt, sondern an den neuen Ständern aufgehägt werden.

190418 giesskannenstaender 2190418 SchildVVR

190413 dreck weg tag remagen 1

‚Remagen mögen wir sauber‘, dass müssen sich 42 Frauen und Männer und Jugendliche aus Remagen gedacht haben, als sie sich entschlossen haben, bei dem diesjährigen "Dreck-weg-Tag" mitzumachen. Der  Verschönerungsverein und die Jugendfeuerwehr Remagen hatten dazu aufgerufen, bei der Sammelaktion mitzuhelfen. Pünktlich um 9:00 Uhr versammelten sich alle auf dem Marktplatz vor dem Rathaus. Schnell wurden jedem ein paar Handschuhe und ein Müllbeutel übergeben. Danach wurde erst einmal ein Pressefoto geschossen. Anschließend bildeten sich ein paar kleinere Gruppen, die sich dann sternförmig in der Stadt verteilten, um den Unrat einzusammeln.

190413 dreck weg tag remagen 2Von der Walburgstraße an bis hin zur Joseph-Rovan-Allee wurde der Dreck eingesammelt. Vom alten Fahrrad über einen Schirmständer bis zur Mikrowelle war wieder alles dabei. Auch das Wetter hatte ein paar Überraschungen bereit, von Sonnenschein bis hin zum dichten Schneetreiben war alles dabei. Die vollen Müllsäcke wurden von den Sammlern gut sichtbar am Straßenrand abgestellt und anschließend mit einem Wagen der Stadt zum Bauhof gefahren und dort in dem bereitstehenden Container entsorgt.