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Caraccioladenkmal

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cara3 Zur 2000-Jahrfeier der Stadt Remagen waren alle Vereine aufgerufen, einen Beitrag zu leisten. Nachdem schon früher im Vorstand des Verschönerungsvereins über den nachlässigen Umgang mit dem Namen Rudolf Caracciola gesprochen worden war, erwuchs die Idee, ihm ein Denkmal zu erstellen, zumal im Januar 2001 sein hundertster Geburtstag datiert.

Der Bildhauer Hardy von der Netzer Mühle, der bereits den Martinsbrunnen für den Verschönerungsverein entworfen und gefertigt hatte, wurde angesprochen. Er erklärte sich dazu bereit und erstellte eine Skizze für eine Arbeit ganz in Basaltlava.

Mit der Firma Mercedes wurde ein Sponsor gefunden, der einen Großteil der Kosten übernehmen wollte. Bei einem Besuch des Bildhauers Hardy und des zweiten Vorsitzenden des Verschönerungsvereins bei Mercedes wurde man sehr schnell einig und die endgültige Ausfertigung des Denkmals besprochen. Unmittelbar neben den Anwesen seiner Familie fand sich ein würdiger Platz, des weltberühmten Sohnes der Stadt zu gedenken.

caraciolaeinweihungAm 21. Juni 2001 wurde vom Verschönerungsverein das Denkmal zu Ehren des großen Sohnes unserer Stadt, Rudolf Caracciola, von der 1. Vorsitzenden Erika Kissling-Cremer unter reger Beteiligung von Interessierten, zahlreichen geladenen Gästen, Prominenz von Mercedes und aus der Rennfahrerszene, einer stattlichen Mercedes-Oldtimer-Parade sowie Presse, Funk und Fernsehen, feierlich enthüllt. Besonders erfreulich war die Teilnahme einiger Mitglieder der Familie Caracciola.caraciolaeinweihung1

Rudolf Caracciola war der erfolgreichste Automobil-Rennfahrer seiner Zeit. Er errang bei 179 Rennen 142 Siege und 37 zweite und dritte Plätze, die meisten unter dem Mercedes-Stern. Seine legendären Siege mit dem "Silberpfeil" sind eng verbunden mit der "Grünen Hölle", dem Nürburgring in der nahen Eifel, wo er auch das Eröffnungsrennen 1927 gewann.

CaraccioladenkmalAuf der AVUS in Berlin, mit der berühmten backsteingepflasterten Steilkurve, wurden 1937 bereits Spitzengeschwindigkeiten um die 390 km/h erreicht. Den ersten Vorlauf gewann Rudolf Caracciola mit einem Schnitt von 250,4 km/h. Im August 1937 gewannen die drei Mercedes-Piloten Caracciola, Lang und v. Brauchitsch den Großen Preis der Schweiz in Bern, über eine Distanz von 366 km mit einem Schnitt von 158,6 km/h.

In den Jahren 1935 und 1937 galt Rudolf Caracciolas Europameisterschaft soviel, wie heute eine Weltmeisterschaft. Mit einer Spitzengeschwindigkeit von 436,893 km/h über den 'Fliegenden Kilometer' erreichte Rudolf Caracciola am 28. Januar 1938 auf der Autobahn bei Frankfurt den Rekord für die höchste Fahrgeschwindigkeit, die je auf einer Verkehrsstraße erreicht wurde.

 

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