Der Ortsbeirat hat in seiner letzten Sitzung unter anderem beschlossen, dass die Scheinzypressen, die an der Südwestgrenze des alten Friedhofs wachsen, gefällt werden. Diese Entscheidung war lange überfällig, da die Bäume sich in einem sehr desolaten Zustand befanden. Das Grün war, wenn überhaupt noch vorhanden, auf die äusseren 10 - 15 cm. der Astspitzen begrenzt.
Am heutigen Vormittag wurde dann erstmals die Kettenmotorsäge angesetzt. Das Personal des Bauhofes und einige Mitglieder des Verschönerungsvereins gingen in einer konzertierten Aktion ans Werk. Zunächst fielen drei (Bäume) an der Mauer zum Ehrenfriedhof. Dort soll im Lauf des Jahres ein Kräutergarten entstehen. Dann ging es den (Bäumen) an der Grenze an den Stamm. Schnell war eine größere Lücke geschlagen. Es fiel eine Menge an Ästen und Stammholz an, das zusammengetragen und abtransportiert werden musste. Der Transport wurde von einem LKW des Bauhofes übernommen, ebenso das Verladen des Schnittgutes.
Nachdem die erste Lücke vorhanden war, konnte festgestellt werden, wieviel Sonnenlicht diesem Teil des alten Friedhofes bisher genommen war.
Der Fortschritt kann sich sehen lassen. Am Nachmittag fällt der letzte Baum (18.)
Die Freifläche ist jetzt Sonnendurchflutet. (19.)
Das letzte Holzkreuz (noch frisch) und die ersten Randsteine am Bocciaplatz sind gesetzt. (22.)
Das Areal für den Kräutergarten und die Wildblumenwiese wurden durch Heribert Langen mit Aufreißzähnen tief aufgelockert und dann geeggt, wobei einiges an Steinen und Wurzelwerk an die Oberfläche gefördert wurden. Obwohl diese gewissenhaft abgelesen wurden, hat der Starkregen des Wochenendes wieder viel freigewaschen. Jetzt heisst es erneut sammeln, damit die Fläche durch Fräsen gut für die weitere Bearbeitung vorbereitet werden kann. (26.)
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