Auch in der langen Winterpause hat sich auf dem alten Friedhof so einiges getan. Zuerst wurden im Auftrag der Stadt die beiden großen Kastanien gefällt. Dieses war zwingend notwendig, da beide Bäume bereits schwere Schäden aufwiesen und man befürchten musste, dass sie dem nächsten Herbststurm nicht mehr standhalten würden. Anfang des Jahres wurden dann in Abstimmung mit dem Ortsbeirat auf dem Friedhof einige Bäume und Sträucher entfernt, die aus ehemaligen Grabbeplanzungen geblieben waren.
Auch der Verschönerungsverein war in der Winterpause nicht untätig. Es wurde zusammen mit einer Podologin der Plan für den Barfußgang weiterentwickelt. Für die Rahmen der unterschiedlich belegten Felder wurden die erforderlichen Hölzer bestellt , geliefert und für den Einbau vorbereitet.
Vor etwa 20 Jahren hatte der Verschönerungsverein eine schöne alte ca. 5 Meter hohe Säule aus Gusseisen erstanden. Diese lagert seither auf dem Bauhof, da noch nicht der richtige Verwendungszweck gefunden wurde. Es waren bereits mehrere Standorte im Gespräch u.a. an der Post, als dort die große Tanne gefällt werden musste, oder am Kreisel der Südeinfahrt. Aber das alles kam nicht in Betracht. Nun hat sich der Verschönerungsverein entschlossen, die Säule auf dem alten Friedhof aufzustellen. Es ist vorgesehen, auf dieser Säule eine Wetterfahne mit dem Bildnis eines St. Martin anzubringen.
Sie wird auf einem Betonsockel aufgestellt. Dazu muss die Säule aber noch gesandstrahlt und mit einem Farbanstrich versehen werden. Für die Befestigung wurden in die Bodenplatte der Säule 4 Löcher gebohrt. Dieses gestaltete sich schwieriger als erwartet. Für die 4 Befestigungslöcher von 32 mm Durchmesser wurden 4 Stahlbohrer verschlissen. Anschließend wurde aus 4 Gewindestangen eine Konstruktion zur Befestigung der Säule im Beton gefertigt.
In einer vermauerten Fensternische am alten Friedhofhäuschen soll in enger Zusammenarbeit mit den Kindern der Grundschule Remagen ein kleines "Insektenhotel" entstehen. Hierzu wurde der Rahmen eingebaut.
Für den vorgesehenen Barfußweg wurden die Hölzer angeliefert und auf dem Bauhof der Stadt zwischengelagert. Diese wurden, damit sie zu rechteckigen Feldern zusammengesetzt und verschraubt werden können, jeweils an den stirnenden eingekerbt.
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